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Die sozial-emotionale Förderung ist, jetzt durch die Pandemie noch verstärkt, eines der wichtigsten Themen im Kitabereich.

Fachkräfte berichten von Kindern, die aus dem Lockdown zurückommen, regressiv und/oder aggressiv reagieren. Schweigende Kinder, schreiende Kinder, erschütterte Kinder treffen auf Pädagog:innen, die selbst in den vergangenen Monaten viele zusätzliche Herausforderungen bewältigen mussten. Kräfte sind erschöpft, Ressourcen knapp.

Kindergarten plus eignet sich besonders, um Kinder einzuladen, sich auf sich selbst zu besinnen, wieder in der Gruppe und der Kita anzukommen, sich mitzuteilen, sich zu öffnen und Vertrauen wiederzuerlagen. Die Struktur des Programms ermöglicht einen leichten Einstieg. Erzieher:innen erhalten eine hilfreiche Unterstützung, sind nah am Kind und erleben die Arbeit mit dem Programm als effektiv, kreativ und bereichernd.

Nach einem Input zu den entwicklungsgemäßen Bedürfnisssen von Kindern sowie zu Chancen und Risiken im Entwicklungsverlauf wird auf Methoden und Materialien des Programms eingegangen. Der Projektbereich für die älteren Kinder sowie der alltagsintegrierte Ansatz für die jüngeren werden dargestellt.

 

Stella Valentien hat Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Berlin studiert. Ihr Schwerpunkt ist die Frühpädagogik. Sie hat langjährige Erfahrung als Fortbildnerin im Bereich Kita, war als Evaluatorin im Rahmen von Qualitätserhebung in der Kindertagesbetreuung tätig und hat das Curriculum einer Fachschule für Sozialpädagogik mitentwickelt. Seit 2011 leitet sie den Arbeitsbereich Kindergarten plus in der Deutschen Liga für das Kind. Sie ist als Fachautorin tätig und ehrenamtlich im Bereich Familienbildung engagiert.